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Der Markt bleibt die einzige disruptive Kraft

Pressespiegel: ZfK

Der Markt bleibt die einzige disruptive Kraft
(Gastkommentar von Jürgen Mayerhofer in ZfK 9/2017)

Meine berufliche Laufbahn begann mitten im Umbruch der österreichischen Energiewirtschaft – seit Oktober 2002 können Kunden ihren Energieversorger für Gas und Strom frei wählen. Den Begriff Disruption gab es in diesem Sinne noch nicht, die aktuell verbreiteten Definitionen beschreiben die damaligen Marktveränderungen jedoch hervorragend. Da sogenannte Digitalisierungsprojekte Begleiterscheinungen von Disruptionen sind, konnte ich sogleich auch dieses Thema erfolgreich hinter mich bringen. Wir haben Onlineportale entwickelt, Faxkommunikation abgelöst und Geschäftsprozesse automatisiert – Disruption überlebt und Digitalisierung abgehakt.

Was vor 15 Jahren mittels Verordnungen erzwungen werden musste, wird heute aktiv von Marktteilnehmern gesucht. Die glorreichen Vorbilder stammen aus Branchen, deren Strukturen nicht infrastrukturgebunden, deren Güter nicht digital, deren Regularien nicht starr oder deren Marktstrukturen nicht effizient waren. Es gibt eine Vielzahl technologischer Themen, die diese disruptive Hoffnung in sich tragen. Big Data, Analytics, Internet of Things, Cloud, Blockchain und Co. sind integraler Bestandteil der Digitalisierung und die heiligen Grale der letzten Jahre. Diese Themen oder deren kreative Kombinationen sind auf CEO-Agenden oder in Strategiepapieren vertreten und verkörpern die verzweifelte Suche der Energiewirtschaft nach disruptiven Geschäftsmodellen – wenig überraschend ohne Erfolg. Oder hätten sie vor 15 Jahren ihre Hoffnung in neue Geschäftsmodelle auf der technologischen Basis von E-Mail, HTTP und Datenbanken begründet?

Solange Energieträger nicht mittels Drohnen geliefert und Gasspeicher nicht in die Cloud verlegt werden oder sich nicht jeder Abnehmer zum Prosumer mit eigenem Batteriespeicher entwickelt, liegt der Wettbewerbsvorteil, wie auch schon damals, in effizienten Prozessen sowie innovativen Produkten und Dienstleistungen, ermöglicht durch intelligente Nutzung von Technologie. Der Markt ist und bleibt die einzige disruptive Kraft.

Jürgen Mayerhofer

 

Kommentar erschienen in: ZfK 09/2017; © 2017 ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft. VKU Verlag GmbH München/Berlin

Den Originalartikel können Sie ebenfalls im PDF-Format abrufen.

Über ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft

Seit 1954 ist die ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft das Leitmedium für die kommunale Wirtschaft in Deutschland. Die Leserinnen und Leser der ZfK setzt sich zusammen aus Aufsichtsräten, Vorständen, Geschäftsführern, Bereichs- und Abteilungsleitern sowie Personal-Verantwortlichen in Stadtwerken und Versorgungsunternehmen. Ihnen bietet die ZfK Orientierung und Entscheidungshilfe im komplexen wirtschaftlichen, politischen und technischen Umfeld.

Webseite: www.zfk.de

Abbildung ZfK 11/2016

© 2017 by Zeitung für kommunale Wirtschaft

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